Als Junge habe ich im Alter von 12 Jahren die Liebe zur Fotografie entdeckt. Aufgewachsen im Krefelder Stadtteil Linn hat mich die dortige Burg, aber auch der Rheinhafen angezogen und ich habe dort mit der 4 x 4 Rollfilmkamera meines Vaters meine ersten Fotos gemacht. Später durfte ich die Erinnerungsfotos bei unseren Schwarzwaldurlauben mit der väterlichen Kamera machen. Landschaften gehören auch heute noch zu meinen Lieblingsmotiven. Zu den Orten an denen ich gerne fotografiere gehören inzwischen aber auch Kirchen.  Für neue Projekte habe ich mir die Themen Heimat und Verlassene Orte ausgesucht. 

Bei allen Aufnahmen versuche ich, drei Regeln von Andreas Feininger zu beachten, der als Autodidakt ein erfolgreicher Fotograf wurde und auch ein guter Lehrmeister für (Amateur-) Fotografen ist. In seinem Lehrbuch "Das Buch der Fotografie" (1960, S. 329) schreibt er:


"Erste Vorbedingung für ein gutes Foto ist, es muß Sinn haben. Es muss das logische Endergebnis [1] eines Interesses an einem besonderen Gegenstand sein, [2] eines persönliches Gefühls oder einer persönlichen Meinung und [3] eines ernsthaften Wunsches, das in fotografischer Form zu projizieren. Damit verbunden sein muß die Fähigkeit zur Ausführung und eine einfallsreiche Bildauffassung, die das Interesse des Betrachters zu fesseln vermag."