Futurium Berlin


Die Fotos habe ich am 12. September 2019 mit der Leica Monochrom gemacht. Als Objektiv habe ich das Voigtländer Heliar 4.5/15 mm eingesetzt.


Ausweichsitz der Landesregierung NRW


Am 29. September 2019 haben wir an einer sehr interessanten Führung durch die Dokumentationsstätte ehemaliger Ausweichsitz der Landesregierung NRW in Urft (Eifel) teilgenommen. Anschließend bestand die Möglichkeit, in allen Räumen zu fotografieren. Ich habe die Leica M 10 mit Elmar 3.8/24 mm und die Leica Monochrom mit Summarit 2.4/35 mm eingesetzt.

Der Ausweichsitz wurde Anfang der 1960er für den Fall eines Angriffs auf die Westdeutschland mit atomaren Waffen gebaut. In einem atomsicheren Bunker sollten 200 Beamte (nur Männer) der Landesministerien Evakuierungsmaßnahmen für die Bevölkerung planen und die Sicherheit und Ordnung im Land NRW so gut es ging aufrechterhalten.  Der Bunker war so ausgestattet, dass sie 30 Tage lang ohne Versorgung von außen dort leben und arbeiten konnten. Bis Anfang der 1990er Jahre wurden im Ausweichsitz unter strengster Geheimhaltung Übungen abgehalten. Heute gehört der Bunker - der in einem hervorragend gepflegten Zustand ist - der Familie Röhling. 

In der Zeitschrift "Klenkes" hat Manfred Kistermann einen interessanten Beitrag über den Bunker geschrieben 


Wollseifen (Eifel)


Diese Marienfigur steht in einer kleinen Kapelle am Weg zum früheren Dorf Wollseifen in der Eifel. Die 500 Einwohner mussten ihr Dorf im August 1946 innerhalb von drei Wochen verlassen, weil dort ein Truppenübungsplatz eingerichtet wurde. Heute ist Wollseifen ein "verlassener Ort".

 

 

 

 

< Foto mit Fuji GFX und dem neuen 5.6/100-200 mm


Das Karnevalswochenende 2019 haben wir in der Eifel verbracht, und zwar in Gemünd. Auf der Fahrt dorthin haben wir in der Nähe der ehemaligen "NS-Ordensburg" Vogelsang geparkt und sind von dort zum ehemaligen Dorf Wollseifen gewandert. Das ehemalige Bauerndorf ist heute ein verlassener Ort. Von den Gebäuden sind nur noch die Kirche und die ehemalige Schule erkennbar. Die 120 Familien haben ihre Heimat am 13. August 1946 nicht freiwillig verlassen. Sie mussten das Dorf auf Befehl der britischen Militärregierung räumen, weil das Gelände für einen großen Truppenübungsplatz genutzt werden sollte. Diese Nutzung endete im Jahr 2006. Übrig geblieben sind die Dorfkirche und die ehemalige Schule sowie die für die Training von Häuserkämpfen errichteten Gebäude.