Leica 240 M-P


Als neuer "Leica-Jünger" las ich im Internet und in Zeitschriften viel über den "Mythos Leica M". Dabei wurde ich auf die Leica Typ 240 aufmerksam. Im März 2015 kündigte die Firma Leitz ein auf 1500 Exemplare limitiertes  Sondermodell der Leica M-P 240 "Safari" an. Ausgeliefert wurde die Kamera in der grünen "Safari Lackierung" im Set mit dem Summicron 2/35 mm ASPH in der verchromten Ausführung mit einer speziell gefertigten (runden) Sonnenblende aus Metall. Als Zubehör war ein Tragriemen aus cognacfarbenem Leder und ein Lederetui für Speicherkarten dabei. 

<<< Mit Leica M-P 240 Safari und Summicron 2/50 mm im Spreewald. Fotografiert am 16. Mai 2018 von meiner Frau Inge.

Dieses Set wurde zum Preis von 9.900.- € angeboten. Vergleicht man diesen Gesamtpreis mit den damaligen Einzelpreisen, so ergibt sich folgendes Bild:

  • Kameragehäuse M-P 240: 6.920.- €
  • Trageriemen 18777: 80.- €
  • SD- und Kartenetui 18539: 39.- €
  • Summicron-M 2/35 mm ASPH chrom: 2.850.- €.

Der von Gesamtpreis: 9.889,- € lag also knapp unter dem Preis für das limitierte Sondermodell. Wenn das kein Kaufargument ist. ;-)

Am 20. März 2015 fuhren meine Frau und ich nach Aachen, um bei Photo Preim die "Safari" abzuholen. Dabei habe ich den Geschäftsführer des "ältesten Fotofachgeschäfts Deutschlands" (gegründet 1882), Marc Lorenz, kennen und als ausgezeichneten Fachmann schätzen gelernt. Seit dem bin ich in Aachen Stammkunde. Meine M 9 habe ich nach nur einem Jahr und ca. 2.000 Aufnahmen in Zahlung gegeben. Über den Wertverlust denke ich nicht gerne nach. 

Die ersten Fotos mit der M-P 240

In der ersten Woche im Mai 2015 waren meine Frau und ich (mal wieder) in Potsdam. Beim Spaziergang über den Pfingstberg zum Neuen Garten entstanden die ersten Fotos mit Leica M-P 240. Bis auf wenige Ausnahmen wurden die Fotos mit Super-Elmar-M 3.4/21 mm ASPH gemacht. Über das Objektiv berichte ich anderer Stelle. Zufrieden war ich mit der Abbildungsleistung nicht.