Leica M 9


Meine erste Leica war die M 9. Ich erinnere mich nicht mehr daran, wie ich auf diese Kamera aufmerksam geworden bin. Vielleicht war es ein Bericht über den Fotografen Robert Lebeck, der viele seiner Meisterfotos mit einer Leica M gemacht hat. Jedenfalls begann ich, systematisch im Internet nach einer gebrauchten digitalen Leica Ausschau zu halten. 

<<< Im März 2015 hat mich mein Sohn Stefan mit M 9 und 2/35 mm Summieren ASPH auf dem Balkon unserer Wohnung fotografiert.

Es sollte die Leica M 9 sein, weil diese einerseits einer "klassischen" analogen Leica sehr ähnlich ist (nur Messsucher, kein "Live View") und andererseits in einem sehr kompakten Gehäuse einen Vollformatsensor hat (anders als die M 8, die erste digitale Leica M). Die Leica M 9 kam 2009 auf den Markt und das Gehäuse kostete seinerzeit 6.000.- €. Im Jahr 2014 kostete ein gut erhaltenes Exemplar immerhin noch ca. 4.000.- € und mehr.

Bei meinen Recherchen fiel mir eine "Ebay-Kleianzeige" auf. Ein Anbieter aus Duisburg hatte eine neuwertige Leica M 9 (mit nur 1550 Auslösungen) für 4.000.- € VB inseriert. Es stellte sich heraus, dass der Verkäufer ein Berufsfotograf war, der sein Geld mit Werbefotos verdiente. Die Leica hatte er sich für private Fotos gekauft, aber selten genutzt. Ich konnte die Kamera mit einem ebenfalls neuwertigen Zeiss Biogon 2/35 mm am 14. April 2014 für 3.700.- € kaufen. 

Die ersten Fotos mit der M 9

Die ersten Fotos mit meiner M 9 habe ich im April 2014 bei einem Kurzurlaub über die Osterfeiertage in Gengenbach (Schwarzwald) und Umgebung gemacht. Als Objektiv habe ich das Summicron 2/35 mm ASPH benutzt.