Carl Zeiss Jena Flektogon 4/25


Das Weitwinkelobjektiv wurde erstmals 1956 von der Firma VEB Carl Zeiss Jena gefertigt. Es hat sieben Linsen und gilt (zu Recht) als nahezu verzeichnungsfrei abbildendes Objektiv. Bemerkenswert ist die Naheinstellgrenze von 20 cm. Mein Exemplar habe ich vor einigen Jahren in Schmalkalden (Thüringen) bei Foto Schmitt gekauft. An den Preis erinnere ich mich nicht mehr. Gute Gebrauchtexemplare werden aktuell zu Preisen um die 200.- € angeboten.

Die Fotos habe ich am Nachmittag des 26. November 2016 in Duisburg im Kant-Park gemacht. Bei schöner Herbstsonne habe ich die Sony Alpha 7 II auf 200 ISO eingestellt und bei 1/200 Sek. meist bei offener Blende (4-5,6) fotografiert. 

Mein Standort bei diesen Aufnahmen war die Dachterrasse des Restaurants von Karstadt im Forum Duisburg. Bei ISO 200 und 1/200 Sek. habe ich die Blende 8 eingestellt. Die RAW-Dateien wurden in Lightroom nur geringfügig bearbeitet und die perspektivischen Verzerrungen korrigiert. 


Nikkor 2.8/35


Am 7. April 2017 habe ich mit diesem Weitwinkelobjektiv an der Sony Alpha 7 II einen kleinen Spaziergang im Umkreis unserer Wohnung in Duisburg gemacht. Selbstverständlich war ich auch im Kantpark. Das Wetter war leider nicht ganz so, aber ein bedeckter Himmel ist für Testaufnahmen ja nicht schlecht.  Das Objektiv dürfte 40 Jahre alt sein. Es stammt noch aus der Zeit, als ich analog mit einer Nikon FTN fotografiert habe. Die Naheinstellgrenze von 30 cm ist prima. Die Abbildungsleistung des Objektivs ist gut.


Carl Zeiss Jena T 2.8/50


Bei dem Objektiv handelt es sich um eine Variante des Carl Zeiss Jena Tessar 2,8/50. Zu diesem Objektiv gibt es einen sehr detaillierten Bericht auf der Seite digicamclub.de aus dem Jahre 2012. Daraus habe ich folgende Informationen entnommen: Mein Exemplar stammt aus der Baureihe 1981-1989 (ft-Skala grün, ohne Chromkante am Fokusring. Von dieser Objektivreihe wurden 450.000 Stück verkauft. Weil es für den westlichen Auslandsmarkt produziert worden ist, hat es die Gravur "aus Jena DDR". 

Das M 42 Objektiv habe ich am 28. November 2016 per Adapter an die Sony Alpha 7 II angeschlossen und zur "blauen Stunde" getestet. Bei ISO 400 und 1/40 Sek. habe ich Blende 5,6 eingestellt. Über den Dellplatz (Foto der Apotheke) bin ich zum Innenhafen spaziert. Die Aufnahmen dort habe ich gegen 17.00 Uhr gemacht. Mit der Schärfeleistung des Objektivs bin ich sehr zufrieden.  Die sonstige Abbildungsleistung ist ordentlich. 


Olympus OM Zuiko MC Auto-Macro 3.5/50


Das Objektiv wird auf der Website www.olypedia.de sehr genau beschrieben und seine Leistung wird in den Foren gelobt. Mein Exemplar habe ich vor zwei Jahren zu einer Olympus-Kamera (MFT) ersteigert. Die Kamera habe ich inzwischen nicht mehr. Am 29. November 2016 habe ich das Objektiv an der Sony Alpha 7 II eingesetzt. Ich schreibe bewusst nicht "getestet". Während des üblichen Spaziergangs in Duisburg (Kantpark, Innenhafen), habe ich hin wieder fotografiert. Also keine systematische Tests oder Vergleiche gemacht. Meine Frau Inge hat sich als Motivscout betätigt. Von ihr habe ich den Hinweis auf die dünne Eisfläche der "Hansegracht" am Innenhafen bekommen. Danke dafür. :-)

Die technische Qualität des Objektives ist gewiss gut, aber mein Lieblingsobjektiv wird es nicht werden. Eine Erklärung dafür fällt mir aber schwer.  


Canon FD 1.4/50


Von meiner analogen Canon A 1 hatte ich noch das "Normalobjektiv" im Schrank. Es passt als Standardobjektiv perfekt an die Sony Alpha 7 II. Die Lichtstärke ist prima, die Naheinstellgrenze ist mit 45 cmm auch gut. Mit der Abbildungsleistung bin ich sehr zufrieden.

Am 18.12.2016 haben wir uns mit mit einer Freundin im GrenzBlickAtelier in Suderwick eine Fotoausstellung angesehen. Auf dem Rückweg nach Bocholt zum Haus unserer Freundin, gegen 16.30 Uhr,  bewunderten wir die prächtigen Bäume in der Nähe der Landstraße. Über den Wiesen und Äckern stieg leichter Nebel auf. Ich musste anhalten und fotografieren!

Diese beiden Fotos habe ich in Silver Effect pro in sw umgewandelt. Weil ich mit 1600 ISO fotografiert habe, ist das rechte Foto sehr "körnig". Besser hätte ich statt Blende 8 eine offene Blende gewählt und auf den vorderen Pfosten scharf gestellt.

Die beiden Fotos entstanden in Duisburg. Die Skulptur steht an einem Spielplatz in Duisburg-Hochfeld an der Sedanstraße und wurde mit Blende 1,4 fotografiert. Die Spaziergängerin mit Hund in der benachbarten Grünanlage.


Nikkor 2.0/50


In meinem Objektivbestand aus  Analogzeiten befindet sich das 50 mm Nikon-Objektiv. Am 11. März 2017 fotografierte ich damit auf einem Fotospaziergang am Rhein. Zuerst fuhren meine Frau und ich mit dem Zug von Duisburg nach Hohenbudberg. Der Ort ist heute ein Stadtteil von Krefeld. Wegen der Ausdehnung der Werksanlagen des Bayer Konzerns,  ist das alte Dorf nicht mehr erhalten. In der Nachbarschaft des heutigen "Chemparks Krefeld-Uerdingen" steht einsam die ehemalige Pfarrkirche St. Matthias.  Die Pfarrei wurde 1978 aufgegeben, dennoch finden in der Kirche regelmäßig Gottesdienste statt und eine Bruderschaft kümmert sich um das Kleinod.  Nach einem Besuch der Kirche spazierten wir am Rheinufer entlang nach Krefeld-Uerdingen. Für mich ist der Rhein mit der Industrie eine vertraute Umgebung, weil ich in Uerdingen geboren wurde und in Linn aufgewachsen bin. Beim Fotografieren eines Tankschiffes, das gerade entladen wurden, hat mich meine Frau mit ihrer Sony Alpha 7 II aufgenommen.

Zufällig war bei unserem Eintreffen in der Kirche der Kastellan mit Arbeiten im Innenraum beschäftigt, so dass ich im Kirchenschiff, dass sonst durch ein Gitter vom Eingangsbereich getrennt ist, einige Fotos machen konnte. 


Leica Macro Elmarit-R 2,8/60 mm


Mit dem  Leica R-Adapter M (Bestellnummer 14642) können Leica R-Objektive an die Leica M-P 240 angebracht werden. Der Messsucher, der das besondere Merkmal der M-Kameras ist, funktioniert damit allerdings nicht. Die Fokussierung erfolgt bei Live View über den elektronischen Sucher oder das Display. Wenn man einen Knopf an der Vorderseite der Kamera gedrückt hält, wird das Sucherbild vergrößert. Weil auch Focus-Peeking möglich ist, lässt sich die Schärfe leicht einstellen.  

Das Objektiv (mit dem 1:1 Adapter) habe ich mir im Juni 2015 bei Meister Camera in Hamburg gekauft. Mit dem Adapter von Leitz lässt es sich problemlos an der M 240 verwenden. Die Abbildungsqualität des Objektivs ist hervorragend.  


Nikkor 2.0/85


Das ideale Porträtobjektiv von Nikon besitze ich noch aus "analogen Zeiten". Für Porträts habe ich es an der Sony Alpha 7 II noch nicht eingesetzt, aber am 26. März 2017 gab es eine gute Gelegenheit, das Objektiv zu testen.  Durch Vermittlung eines Fotofreundes (Dank an Klaus aus Mülheim) durften meine Frau und ich in der "Alten Dreherei" in Mülheim/Ruhr fotografieren. Das Gebäude wird vom Trägerverein "Haus der Vereine in der Alten Dreherei e.V." liebevoll und fachkundig restauriert. In einem Flyer informiert der Verein über die Geschichte des Gebäudes: 


"Die Alte Dreherei wurde 1874 als mechanische Werkstatt für das neue, am Bahnhof Mülheim Speldorf angeschlossene Eisenbahn-Ausbesserungswerk der Rheinischen Eisenbahn erbaut. Bis zur Werkschließung 1959 durch die Deutsche Bundesbahn beherbergte das Bauwerk verschiedene Werkstätten und die Lehrwerkstatt.  Anschließend wurde die inzwischen denkmalgeschützte Halle mit der in Deutschland einzigartigen Holz-Dachkonstruktion auf gusseisernen Säulen als Abstellhalle genutzt."


Während meine Frau sehr schöne Aufnahmen von der Halle und der Dachkonstruktion gemacht hat, haben es mir die Werkbänke angetan. Alle Fotos entstanden bei einer Belichtungszeit von 1/50 Sek. und einer Blende zwischen 2.8 und 5.6 aus der Hand.


Leitz Canada Summicron 2/90 mm


Das Objektiv wurde in dieser Bauart von 1959-1980 gebaut. Das geliehene Exemplar wurde ca. 1969 bei Leitz in Kanada hergestellt. Ausführliche Informationen hat Ken Rockwell auf seiner Homepage veröffentlicht.  Bei einem Spaziergang in Solingen-Gräfrath habe ich das Objektiv an der Leica M 10 ausprobiert. Als Blende habe ich 5.6 eingestellt, weil dies für die Abbildungsleistung optimal ist. Die Fotos wurden geringfügig in Lightroom CC bearbeitet und in Silver Efex Pro in sw umgewandelt.


Nikon Micro-Nikkor 4/105 mm


In der Nacht zum 20. Juli 2017 hat es in Duisburg stark geregnet. Als ich morgens in der Küche beim Frühstück saß, sah ich die Regentropfen an den Blättern und Früchten des Holunderbusches, der vor dem Balkon wächst. Mit dem Micro-Nikkor 4/105, das ich noch aus Analogzeiten besitze, habe ich sofort mit Blende 5.6 und ISO 800-1000 einige Fotos gemacht. 


Canon FD 3.5/135 S.C.


Als ich am 1. Dezember 2016 für 10.- € das Canon FD 70-210 kaufen wollte, empfahl mir der freundliche Verkäufer bei Foto Leistenschneider in Krefeld eindringlich das 135er für 30.- €. Ich habe es dann gekauft und das auch nicht bereut. Ich bin dann aber noch mal ins Geschäft und habe auch das Zoomobjektiv mitgenommen ("gerettet").  Die Lichtstärke von 3.5 ist nicht berauschend, reicht aber zum freistellen aus. Die Naheinstellgrenze liegt bei ca. 1,30 m.  Die Fotos entstanden am 5. Februar 2017 bei einem Spaziergang im Duisburger Kantpark, in dem einige Skulpturen aus dem Lehmbruckmuseum stehen.   


LEICA TELE-ELMAR-M 4/135 mm


Dies ist das älteste M-Objektiv, das ich besitze. Ich habe es gebraucht ersteigert. Das Tele-Elmar 4/135 mm wurde von Leitz im Jahr 1965 vorgestellt (vgl. Rogliatti: Leica. Die ersten sechzig Jahre, 2. Aufl. 1990, S. 218). Es hat einen Bildwinkel von 18 Grad. Die kleinste Blende ist 22, die kürzeste Einstellentfernung beträgt 1,5 m.  Die Bildbegrenzung für 135 mm wird im Messsucher der M eingesiegelt. Die Scharfeinstellung ist aus meiner Sicht noch gut möglich.

Mit der Abbildungsleistung des Objektivs bin ich - besonders in Anbetracht des günstigen Preises - sehr zufrieden. Als Bildbeispiele habe ich zunächst Fernaufnahmen ausgesucht, die ich im Juli 2016, gegen 10.15 Uhr,  bei sehr sonnigem Wetter von der Aussichtsplattform des Ernemannturms der VEB Kamerawerke Dresden aus gemacht habe: 

Wegen der Naheinstellungsgrenze von 1,50 m, sind mit dem Tele-Elmar sogar Nahaufnahmen möglich. Die folgenden Fotos wurden im Mai 2016 im Botanischen Garten Hamburg aufgenommen: