31. Dezember 2018


Nach dem Frühstück sind wir von Nideggen aus zum Kloster Steinfeld gefahren. Die Basilika ist sehr beeindruckend, aber noch schöner ist der Garten der Stille. Am Ende eines Jahres dort die Ruhe zu spüren, war ein großer Genuss und ein Geschenk. 


30. Dezember 2018


Am vorletzten Tag des Jahres sind wir in die Eifel gefahren. Am Tag vorher waren wir in Aachen und haben dort die sehr schöne Fotoausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum mit Bildern von Marc Riboud besucht. Auf der Fahrt von Aachen zu unserem Hotel in Nideggen haben wir in Monschau Station gemacht und sind (mit vielen anderen Menschen) durch das Eifelstädtchen spaziert. Die Fotos habe ich mit der Leica M 10 und dem 2.8/28 Elmarit-M ASPH gemacht und mit dem (kostenfreien) Bildbearbeitungsprogramm Darktable im Hotelzimmer ein wenig bearbeitet und in sw umgewandelt. Das Programm hat eine ähnliche Benutzeroberfläche wie Lightroom und ist noch Freeware.


2. November 2018


Wenige Kilometer von Wetzlar entfernt liegt die Gemeinde Kinzenbach. In der Nähe des Dorfes verläuft eine Teilstrecke des Lahnwanderwegs. Wir haben unser Auto abgestellt und sind bei trockenem Herbstwetter eine Stunde gewandert. Zum Schluss waren wir noch am ehemaligen Bahnhof Kinzenbach, der an der ehemaligen Strecke der Kanonenbahn (Lollar-Wetzlar) liegt und heute Heimatmuseum ist. Kindheitserinnerungen wurden wach, als ich vor dem Bahnhof den abgestellten Schienenbus VT 98 (Uerdinger) sah. Damit sind wir als Kinder mit den Eltern von Krefeld-Linn nach Oberhausen-Sterkrade zu unserer Lieblingstante gefahren. 


1. November 2018


AUTOBAHNKAPELLE SIEGERLAND

Autobahnkirche Siegerland an der A 45, Ausfahrt Wilnsdorf. Aufgenommen am 1. November 2018 mit Fuji GFX 50 S. Zur Kirche: http://www. autobahnkirche-siegerland.de.

Leitz-Park Wetzlar

Meine Leica M 10 musste zum Service, weil der elektronische Aufstecksucher Visoflex 020 nicht richtig funktionierte. Ich wollte die Kamera nicht mit der Post verschicken, sondern vor Ort einem Techniker das Problem erklären. Vorher hatte ich per Mail einen Termin vereinbart und Herr Nicolaus Kaufmann erwartete mich schon. Er hat sich sehr freundlich und kompetent um mein Anliegen gekümmert. Ein Objektiv, dass ich ebenfalls zur Reparatur gegeben habe, konnte ich am nächsten Tag repariert und blitzblank wieder mitnehmen. Übernachtet haben meine Frau und ich im Ernst-Leitz Hotel im Leica-Park. Selbstverständlich haben wir uns auch die Fotoausstellung "Augen auf! 100 Jahre Leica" angesehen. Die Architektur des Leitz-Parks ist sehr beeindruckend. Vor dem vorzüglichen Abendessen im Hotelrestaurant habe ich mit der Fuji GFX 50 und dem Zoom-Objektiv 32-64 mm, bei Blende 4.5, 1/125 Sek. und 1600 ISO diese Fotos gemacht.


27. Oktober 2018 Neandertal


Am 27. Oktober 2018 sind meine Frau und ich bei typisch diesigem Herbstwetter durch das Neandertal gewandert. Dort gibt es gut erschlossene und abwechslungsreiche Wanderwege. Herausragend ist der Neanderlandsteig mit einer Gesamtlänge von 241 km. Wir haben uns für die Wanderung von Schöller nach Düssel und zurück entschieden. Das Auto kann man gut auf dem Wanderparkplatz am Rittergut Schöller (Navi: Wuppertal, Zur Düssel 4) abstellen. Am Wegesrand gibt es viel zu entdecken. Einiges habe ich mit der Leica M 10 fotografisch festgehalten. Für die Fotoexperten: Mit dem R-M Adapter habe ich ein älteres Vario-Elmarit-R 4/70-200 mm als Objektiv eingesetzt. Die Bildqualität kann selbstverständlich nicht mit den modernen M-Objektiven mithalten, aber das dunstige Herbstlicht konnte ich damit gut wiedergeben.


19. - 21. Oktober 2018


An einem schönen Herbstwochenende waren wir in Greetsiel und haben im Hotel Schatthaus gewohnt. Der schöne kleine Hafen ist von dort nur wenige Fußminuten entfernt, ebenso wie die Greetsieler Zwillingsmühlen. Beim schönem Wetter sind wir zum Pilsumer Leuchtturm gewandert. Von dort ging es weiter zum Ort Pilsum, wo ich in der alten Dorfkirche fotografiert habe. Empfehlenswert ist eine Rast in der "Alten Brauerei" in Pilsum. Fotografiert habe ich mit der Leica M 10.


7. August 2018


Bei sehr sonnigem Wetter sind wir den Pastor-Bode-Weg von Undeloh (Parkplatz am Heide Erlebniszentrum) nach Wilsede gelaufen (8 km). In Wilsede haben wir uns auf der Terrasse des Gasthauses "Zum Heidemuseum" mit einer vorzüglichen Heidschnuckenbratwurst und Kartoffelsalat für den Rückweg (entlang des Kutschpferdes (ca. 3,5 km) nach Undeloh gestärkt. 


6. August 2018


Am heutigen Vormittag sind wir mit dem Kameras den schönen Rundweg durchs Pietzmoor gegangen. Die Trockenheit der letzten Wochen zeigt auch hier Wirkung. Meine Frau machte mich auf die Hochmoor-Mosaikjungfer aufmerksam, die sich auf einem Ast im Wasser sonnte. Diese Libellenart gehört zu den größten in Mitteleuropa. 

 

<<<< Information zum Foto: Die Aufnahme wurde mit der Fuji GFX 50 S und dem Fujinon 4/250 mm Objektiv bei Blende 8 und 1/250 Sek. aus der Hand gemacht. Das Bild wurde als JEPEG mit der Filmsimulation Arcos gespeichert. Am Mac Book wurde im Hotel lediglich ein Ausschnitt gemacht, ansonsten blieb das Foto unbearbeitet. 


5. August 2018 Lüneburger Heide


Heute kamen wir in Schneverdingen (Lüneburger Heide) an. Sofort nachdem wir das Gepäck ausgeladen hatten, fuhren wir mit dem Auto zum Möhrer Moor. 

Leider hat die Trockenheit der letzten Wochen dazu geführt, das von der typischen Moorlandschaft kaum etwas zu erkennen war. Sehr schön ist der Wald mit alten Rotbuchen, Eichen und Hainbuchen. Die Sonne am späten Nachmittag schien durch die Äste und Zweige. Nachdem wir über den kleinen Moorsteg gelaufen waren, kamen wir in die weite Osterheide. Hier fotografierte ich einzelne Baumgruppen.  


Juni 2018


Während eines Kurzurlaubs in Ribnitz-Dammgarten haben wir einige Touren mit dem Auto unternommen und so die "Bibelstadt" Barth kennengelernt. Die Kirche St. Marien hat uns sehr beeindruckt. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts vom Schinkelschüler Friedrich August Stiller umgestaltet. "Im Zuge der Stülerischen Neugestaltung des Innenraums um 1860 entstand der von ihm entworfene Sandstein-Altar mit Baldachin. Die vier Evangelisten, Engel als Hüter des Heiligen Grabes, die Taube als Symbol des Heiligen Geistes, ein sternunbedecktes Himmelsgewölbe und eine reiche Ornamentik zieren das besondere Altar-Bauwerk." Beeindruckend ist die Fünte (Tauffass), "ein Rotguss vom Ende des 14. Jahrhunderts, die einzige erhaltene Brozetaufe in Vorpommern. Das achteckige Fass war zum Untertauchen des Täuflings bestimmt. Die acht Ecken werden oben durch Menschenköpfe betont, unten durch Tierköpfe. In den gotischen Giebelreihen um das Tauffass sind jeweils paarweise Apostel, Heiligen und Gruppen aus biblischen Geschichten zu sehen." 

Zitate aus: Ev. Kirchengemeinde Sankt Marien (Hrsg.): Sankt Marien-Kirche in Barth/Vorpommern, 2. Aufl. Juni 2012.

Die Fotos wurden im Juni 2018 mit der Leica M-P 240 und dem Summarit 2.4/35 mm, 1/125, Blende 5.6, 1250 ISO, gemacht.

Die Ortschaft Tribohm in Mecklenburg-Vorpommern birgt zwei Juwelen: Die Feldsteinkirche von 1215 und den Lehrpfad durch das Tribohmer Bachtal. Bei sonnigem Wetter sind wir den Bach entlang gewandert. Die 17 Infotafeln sind sehr gut gemacht, und man erfährt viel über Flora und Fauna der Region. Mit der Leica M-P 240 und dem Summarit 2.4/35 Asph. habe ich versucht, die Lichtstimmung im Wald fotografisch festzuhalten.

Die Fotos von der Dorfkirche in Tribohm habe ich am 22. Juni 2018 mit der Fuji GFX und dem Fujinon 4/23 mm (einem Weitwinkelobjektiv) gemacht. Den Schlüssel zur Kirche verwahrt Herr Ingo Peters, der sich ehrenamtlich um die Kirche und den Friedhof kümmert. Er wohnt gleich gegenüber. Er hat am Gartenzaun seines Häuschens ein schönes Holzkästchen angebracht, in dem der Schlüssel liegt.

< Foto: Inge Mokros 

Wenn man zum erstmal in die Kirche kommt, ist man über die barocke Ausstattung erstaunt, handelt es sich doch um einen weitgehend original erhaltenen Feldsteinbau aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Grund dafür ist, dass die Kirche im 30jährigen Krieg von den kaiserlichen Truppen Wallensteins als Magazin genutzt wurde. Die seinerzeit zerstörte Inneneinrichtung wurde im 18. Jahrhundert erneuert. Von 2001 bis 2010 wurde die Kirche aufwendig saniert. Auf ihrer sehr interessanten Homepage geben Pastor Klaus-Christian Hirte und Dr. Rolf Hirte (Webmaster) viele Informationen über den Bau und seine Restaurierung. Die Glocken der Kirche sind in diesem YouTube Video zu hören.

Am 23. Juni 2018 fotografierte ich die aus dem 13. Jahrhundert stammende Dorfkirche in der vorpommerischen Gemeinde Eixen. Zu dieser Kirch gibt es einen sehr guten Eintrag in Wikipedia.

Am 21. Juni 2018 habe ich die Außenaufnahmen von der Dorfkirche in Kloster Wulfshagen gemacht. Es handelt sich nicht um eine Klosterkirche. Der Name der Ortschaft kommt daher, dass dieses Dorf zum ehemaligen Kloster in Ribnitz gehört hat.

Die Dorfkirche Semlow ist eine aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts stammende Dorfkirche in der vorpommerschen Gemeinde Semlow und gehört zu den ältesten Feldsteinkirchen im unteren Recknitztal (Wikipedia). Als ich den Innenraum am 21. Juni 2018 fotografieren wollte, waren dort zwei Restaurateure bei der Arbeit. Beide hatten nichts dagegen, dass ich in der Kirche einige Innenaufnahmen machte. Zur Technik: Fuji GFX 50 S mit Fujinon 4/32-64 mm, ISO 3200, Blende 4, 1/60 Sek. aus der Hand. 


15. Juni 2018


Vom 14. bis zum 17. Juni waren wir in Hamburg. An diesem Tag haben wir erst drei Stunden auf dem Friedhof Ohlsdorf fotografiert und sind am Nachmittag noch an der Elbe entlang spaziert. Die Fotos entstanden am Elbufer bei Teufelsbrück.



9. Mai 2018


An diesem sehr sonnigen Tag sind wir in Potsdam über den Pfingstberg zum Neuen Garten spaziert. Zuerst sahen wir die Russisch-Orthodoxe-Kirche und dann das Belvedere. Entlang am Heiligen See mit Blick auf die Gotische Bibliothek, das Grüne Haus und die Pfaueninsel (zwischen den Bäumen) ging es zur Meierei wo wir uns im herrlichen Biergarten am Jungfernsee gestärkt haben. Der Biergarten scheint auch bei Wasservögeln ein beliebter Rastplatz zu sein.


28. April 2018


Eigentlich wollte ich mir nur im Duisburger Hauptbahnhof die neue Photo-News kaufen, aber dann sind meine Frau und ich kurzentschlossen mit dem Zug nach Düsseldorf gefahren (mit "Bärenticket" des VRR kostenlos).  Die Fuji GFX 50 hatte ich dabei, weil ich testen wollte, wie sich das alte Leica Macro-Elmarit-R 2.8/60 mm nach dem Update 3.0 an der Kamera macht. Leider funktioniert der Kleinbildmodus bei RAW-Aufnahmen nicht. In Düsseldorf gibt es interessante Architektur zu sehen und zu fotografieren. Ein Highlight sind die Häuser am Kö-Bogen


8. April 2018


Am heutigen Sonntag haben wir uns mit Fotofreunden in der Alten Dreherei in Mülheim/Ruhr getroffen. Der Besitzer eines Mercedes 170 D, Baujahr 1953, der gerade restauriert wird, hat mir erlaubt, seinen "Liebling" zu fotografieren. Ich habe einige Detailaufnahmen mit der Fuji GFX 50 S und dem 4/120 mm Makroobjektiv gemacht.  Neben einigen alten Autos steht in der Halle auch eine alte Straßenbahn aus der einer 1927 vom Hersteller Linke-Hoffmann gebauten Serie von zweiachsigen Zweirichtungsbetriebswagen (Quelle) der Mülheimer Straßenbahn, der ebenfalls noch restauriert werden muss.  


30. März 2018


Die Ostertage verbrachten wir mit Kindern und Enkel in Schneverdingen. Karfreitag war ein trüber Tag und wir haben nur einen kurzen Spaziergang in der Nähe des Hotels gemacht. Im Winter sieht man sehr gut das "Gerippe" der Bäume, was mich sehr fasziniert. 

Fuji GFX 50 S
Pietzmoor Schneverdingen

Das Pietzmoor ist ein Hochmoor und das größte zusammenhängende Moor in der Lüneburger Heide. Es liegt bei Schneverdingen am Südrand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide. Die Fotos entstanden am Ostersonntag 2018 bei trüben Wetter und wurden mit der Fuji GFX 50 gemacht. Als Objektive kamen das 2.8/63, das Weitwinkel 4/23 und das Makroobjektiv 4/120 zum Einsatz.


25. März 2018


Um ein Objektiv für die Fuji GFX 50 S zu testen, waren Inge und ich heute auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen unterwegs. Die Fotos wurden mit der GFX und dem Fujinon GF 4/23 mm (entspricht bei Kleinbild der Brennweite 18 mm) gemacht.


März 2018


Kurz entschlossen haben wir drei Tage auf der Nordseeinsel Norderney verbracht. Mit dabei war die Fuji GFX 50 S.

Diese Fotos wurden alle mit der Fuji GFX 50 S und dem Zoom-Obketiv 4/32-65 mm (entspricht bei Kleinbildformat den Brennweiten 25 - 50 mm) gemacht.

Die Evangelische Inselkirche auf der Nordseeinsel Norderney habe ich im März 2018 mit der Fuji GFX 50 S und dem 4/32-64 mm fotografiert.

Die katholische Kirche St. Ludgerus wurde im Jahr 1883 erbaut und 2008 neu gestaltet. Die Inneneinrichtung der Kirche ist außergewöhnlich. Die Gemeinde sitzt sich gegenüber. Altar und Ambo stehen sich gegenüber. Im Internet ist ein Kirchenführer verfügbar. 


23. Februar 2018


In der Nähe des Stausees bei Haltern liegt die Westruper Heide. Bei sonnigem Winterwetter sind wir fast drei Stunden mit den Kameras über einen kurzen Weg durch die Heide in den angrenzenden Wald gelaufen. Meine Frau hat zum Geburtstag eine Fuji XT-2 bekommen, die ich mir ausgeliehen habe. Mit einem Adapter habe ich verschiedene Leica M-Objektive getestet. Sehr gute Ergebnisse habe ich mit dem Super-Elmarit-M 3.4/21 mm ASPH erzielt. An der Fuji entspricht der Bildwinkel einem 32 mm Weitwinkel. 


10. - 12. Februar 2018


Das Karnevalswochenende 2018 haben wir in Prinzbach (Schwarzwald) verbracht. Bei trübem Wetter entstanden die Fotos von kahlen Bäumen.


14. Januar 2018


Einmal im Monat gehen Inge und ich zu einem Fotostammtisch, den unsere Fotofreunde Kathy und Markus organisieren. Heute trafen wir uns im Restaurant König im CentrO in Oberhausen zum gemeinsamen Frühstück mit Fotofreunden.  Anschließend führen Inge und ich zum nahegelegenen ThyssenKrupp Quartier in Essen. Die Fotos habe ich mit Leica M-P 240 und dem Summicron 2.0/50, dem Elmarit-M 2.8/28 Asph. und dem Summarit 2.5/75 gemacht.