8. Dezember 2019 Kalikutt (Schwarzwald)


Vom 8. bis zum 15. Dezember verbrachten wir eine Woche im "Höhenhotel Kalikutt". Die Lage und das sehr gute Essen wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Von unserem Zimmer hatten wir einen tollen Ausblick, den meine Frau und ich genossen und auch fotografiert haben.

12. Dezember 2019 Allerheiligen Im schnee

An diesem Tag sind wir morgens mit dem Auto Richtung Oppenau zum Parkplatz unterhalb des Wasserfalls gefahren. Von dort sind wir zur Klosterruine Allerheiligen gelaufen. In der Nacht hatte es etwas geschneit. 

14. Dezember 2019 Fachwerk mit der Leica Monochrom

Bei etlichen Hotels und Pensionen im Schwarzwald ist die Konus-Gästekarte im Übernachtungspreis enthalten, mit der man Busse und Bahnen in der Region kostenlos nutzen kann. An einem Samstag sind wir mit dem Zug von Oppenau nach Gengenbach gefahren. Wir sind durch die Engelsgasse spaziert und kamen zum Markt. Allerdings war es wegen des Weihnachtsmarktes sehr voll, so dass wir uns entschlossen haben, mit dem Zug weiter nach Schiltach zu fahren. Dabei war die Leica Monochrom mit dem Summarit 2.4/35 mm. 


27. Oktober 2019 Zadel (bei Meißen)


Von Potsdam sind wir nach Adel (Landkreis Meißen) gefahren und haben drei Tage im Gästehaus Weingut Schloss Proschwitz gewohnt. Bei herrlichem Herbstwetter sind wir durch die Weinberge gewandert.


24. Oktober 2019 Potsdam


Im Herbst hat der Park Sanssouci-Soucis einen besonderen Reiz. Es sind kaum Touristen unterwegs und das Laub der Bäume glänzt in unterschiedlichen Farben. Die Fotos wurden mit der Leica M 10 gemacht. Als Objektiv habe ich das Elmar-M 3.8/24 mm ASPH eingesetzt.


22. Oktober 2019 Hamburg


Boberger Niederung

Zufällig sind wir bei einer Fototour durch das Quartier Mümmelmannsberg in das Naturschutzgebiet Boberger Niederung gelangt. Es liegt im Südosten der Hansestadt und verkörpert gleichsam in einem Stück die wesentlichen Landschaftsräume Hamburgs: die bis zu 30 Meter hohe Geest (im Norden und Nordosten), die Binnendünen (im Zentrum des Naturschutzgebietes), das Achtermoor als Relikt der Randmoorzone (im Westen) und weiter südlich anschließend die Flächen der Marsch (Billwerder). (Quelle) Leider wussten wir nicht, dass es drei empfohlene Routen durch das Gebiet gibt, die jeweils durch Symbole (Hase, Schmetterling, Vogel) gekennzeichnet sind. So sind wir 4 Stunden querfeldein gelaufen und haben die unterschiedlichen Landschaften fotografiert.

Hafencity mit der Leica Monochrom

Nach einer kurzen Ruhepause sind wir von unserer Basisstation im Hotel Volksschule mit der U 4 in die Hafencity gefahren. Es dämmerte schon und ich habe teilweise mit ISO 1600 fotografiert, was bei der Leica Monochrom aber kein Problem ist. Als Objektiv habe ich das Elmar-M 3.8/24 mm ASPH genutzt. 


29. September 2019


Am 29. September 2019 haben wir an einer sehr interessanten Führung durch die Dokumentationsstätte ehemaliger Ausweichsitz der Landesregierung NRW in Urft (Eifel) teilgenommen. Anschließend bestand die Möglichkeit, in allen Räumen zu fotografieren. Ich habe die Leica M 10 mit Elmar 3.8/24 mm und die Leica Monochrom mit Summarit 2.4/35 mm eingesetzt.

Der Ausweichsitz wurde Anfang der 1960er für den Fall eines Angriffs auf die Westdeutschland mit atomaren Waffen gebaut. In einem atomsicheren Bunker sollten 200 Beamte (nur Männer) der Landesministerien Evakuierungsmaßnahmen für die Bevölkerung planen und die Sicherheit und Ordnung im Land NRW so gut es ging aufrechterhalten.  Der Bunker war so ausgestattet, dass sie 30 Tage lang ohne Versorgung von außen dort leben und arbeiten konnten. Bis Anfang der 1990er Jahre wurden im Ausweichsitz unter strengster Geheimhaltung Übungen abgehalten. Heute gehört der Bunker - der in einem hervorragend gepflegten Zustand ist - der Familie Röhling. 

In der Zeitschrift "Klenkes" hat Manfred Kistermann einen interessanten Beitrag über den Bunker geschrieben 


11. - 15. September 2019 Potsdam


Zum dritten mal in diesem Jahr waren wir in Potsdam. Diesmal haben wir uns im Museum Barberini die Ausstellung "Wege des Barocks" angesehen. An zwei Tagen waren wir in Berlin und haben dort u.a. die Ausstellung mit Fotos von Robert Frank im c/o angesehen. In Potsdam haben wir schon oft fotografiert, deshalb wollte ich diesmal etwas anderes (ungewöhnliches) machen. Ich habe deshalb mit der Leica Monochrom (also nur schwarz-weiß) und mit dem "Ultra Weitwinkel" Voigtländer Heliar 4.5/15 mm fotografiert. 

Potsdam

Berlin

Im September 2019 wurde in Berlin das "Futurium" eröffnet. In dem imposanten Gebäude am Alexanderufer, in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs, dreht sich alles um die Frage: Wie wollen wir leben? In der Ausstellung gibt es viel zu entdecken, aber ich habe mich beim Besuch ganz auf die Architektur des Gebäudes konzentriert. Beeindruckend war besonders der "Skywalk" auf dem Dach des Gebäudes. Es ist ein "besonderer Ort".

Die Fotos habe ich am 12. September 2019 mit der Leica Monochrom gemacht. Als Objektiv habe ich das Voigtländer Heliar 4.5/15 mm eingesetzt.


8.-10. September 2019 Hamburg


Neben Potsdam ist Hamburg ein bevorzugtes Ziel für unsere Fotoexkursionen. Der erste Weg führt immer an die Elbe. Die Fotos von der Fähre vor Blankenese und von dem Segelschiff wurden mit der Leica M 10 und dem Tele-Elmar 4/135 mm gemacht. Die übrigen Fotos mit Leica Monochrom und dem Voigtländer Heliar 4.5/15 mm.  

Diesmal haben wir in einem Hotel gewohnt, das früher eine Volksschule war und 2013 zu einem Hotel umgebaut wurde. Sehr stylisch!

Am Sonntag, den 8. September 2019, kamen wir  in Hamburg an. Weil der "Tag des Denkmals" war, konnte ich in der Kirche fotografieren. Ich hatte die Leica Monochrom dabei, so dass die Aufnahmen schwarz-weiß sind.

"Die Dreifaltigkeitskirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche im Hamburger Stadtteil Hamm. Sie wurde 1956/57 nach einem Entwurf von Reinhard Riemerschmid als Nachfolgebau für die im  Zweiten Weltkrieg zerstörte Hammer Kirche aus dem Jahre 1693 erbaut. Der verklinkerte Betonbau mit seinen symbolträchtigen Formen zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten der Nachkriegsmoderne in Norddeutschland und steht seit 2002 unter Denkmalschutz." (Quelle: Wikipedia)


11. - 16. September Sächsische Schweiz


Im Anschluss an die Tour mit Fotofreunden in den Harz, haben meine Frau und ich noch eine Woche Erholungsurlaub in Gohrisch in der Sächsischen Schweiz gemacht. Wir haben (wieder einmal) im Hotel Margaretenhof gewohnt und sind von dort in die nähere Umgebung gewandert.


10. August 2019 Rübelandbahn


An diesem Tag waren wir mit Fotofreunden in Blankenburg (Harz) und haben uns dort die Altstadt und den wunderbaren Barockgarten am Schloss angesehen. Wir waren mit dem Bus nach Blankenstein gefahren und hatten für die Rückfahrt nach Rübeland etwas besonderes geplant: Eine Sonderfahrt mit der Rübelandbahn vom Bahnhof Blankenburg zum Bahnhof Rübeland. Diese Strecke besteht seit 1885. Gezogen wurde der Zug von der Dampflock "Mammut" (ex DR 95 6676), die heute vom Förderverein Rübelandbahn e.V. als Museumslok betrieben wird. Die Fotos habe ich mit Leica Monochrom gemacht.

Vor unserer Zugfahrt haben wir uns die Stadt Blankenburg angesehen. Die Stadt war in der DDR ein beliebter Ferien- und Kurort. In dem Buch  "Das neue Ferien- und Bilderbuch" werden folgende "Hinweise zur Kur" gegeben:

"Die Abteilungen I und II des Teufelsbades in der Thierstraße verfügen zusammen über eine Kapazität von 238 Betten, davon 118 Vertragsbetten. Die Abteilung Waldmühle hat eine Kapazität von 67 Betten, davon 118 Vertragsbetten. Beide Einrichtungen führen Heilkuren für Erwachsene mit Erkrankungen des Bewegungsapparates durch. In der Abteilung Waldmühle werden auch Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandelt."

Das neue Ferien- und Bilderbuch, 5. Aufl., Berlin: Verlag Tribüne 1988, S. 90

Leerstehende Wohn- und Geschäftshäuser mit prächtigen Fassaden zeugen heute vom ehemaligen Glanz des Ortes.


9. August 2019 Bauernhof Fünfhausen


An diesem Tag hatte ich mit zwei anderen Fotografen den Bauernhof "Fünfhausen" als Fotolocation gemietet. Der Hof ist 180 Jahre alt und liegt im Ortsteil Bockwitz der Gemeinde Colditz, ca. 50 km von Leipzig entfernt. Wir haben dort drei Modelle fotografiert. Im Anschluss bin ich noch einmal mit der Leica Monochrom durch das Gebäude gelaufen, um die Räumlichkeiten zu fotografieren. Dabei kam es mir vor allem auf die Lichtstimmungen an.


8. August 2019 Wanderung entlang der Bode


An diesem Tag sind mit Bärbel und Klaus von Thale nach Treseburg gewandert. Der Weg führt entlang der Bode und bietet viele Sichten auf die Felsformationen rechts und links des Tales. Mit dabei war die Leica M 10 mit dem 2/50 mm Summicron (Farbaufnahmen) und die Leica Monochrom mit dem 2.4/35 Summarit. Nach 10 km haben wir den Ort Treseburg erreicht. Dort haben wir uns im Bergcafé Mendorf mit Kaffee und Kuchen gestärkt. Die freundliche Inhaberin gab uns den Tipp, mit dem Bus zurück nach Thale zu fahren. Dafür waren wir sehr dankbar. ;-)


Während unserer Fototour in den Harz nahmen wir am  an einer Führung durch das ehemalige Zisterzienserkloster in Blankenburg (Sachsen-Anhalt) teil. Das Kloster Michaelstein wurde im Mittelalter gegründet und hat eine bewegte Geschichte. Im Jahr 1525 wurde die Klosterkirche im Verlauf der Bauernkriege zerstört und nie wieder aufgebaut. Auch ohne die Kirche ist die Klosteranlage aber sehr sehenswert. Besonders der Kreuzgang, der einerseits frühgotisch ist und andererseits aber romanische Formen aufweist.


6. August 2019 Wernigerode


Anfang August waren wir mit unseren Freunden Bärbel und Klaus auf Fotoreise im Harz. Die beiden sind auch Golfer und deshalb gingen wir an diesem Tag getrennte Wege: die beiden fuhren zu einem Golfplatz und Inge und ich nach Wernigerode. Der Ort wird auch "Die bunte Stadt im Harz" genannt, aber mir kam es darauf an, die Strukturen des Fachwerks festzuhalten. Die Fotos wurden mit der Leica Monochrom gemacht.


12. - 14. Juli 2019 Sommerhausen


Mit dem Namen Ahusen wird bereits im Jahr 986 ein zu beiden Seiten des Mains gelegener Ort erwähnt, der heute mit Sommerhausen und Winterhausen zwei eigenständige Gemeinden ist. Die Geschichte wird in einem "Kleinen Kirchenführer" der St. Nikolauskirche in Winterhausen so beschrieben: "Getrennt werden Winterhausen und Sommerhausen erst 1297, als die Ortschaften nach den Schutzpatronen ihrer Kirchen benannt wurden: Ahusen zu St. Nikolaus und Ahusen zu St. Bartholomäus. Da der Tag des heiligen Nikolaus im Winter (6. Dezember) und der des heiligen Bartholomäus im Sommer (24. August) gefeiert wurde, entwickelten sich daraus bald die Namen Winterhausen und Sommerhausen zur Grafschaft Limburg-Speckfeld. 

In Winterhausen (Landkreis Würzburg) gibt es zwei Kirchen. Die erste Pfarrkirche war die Mauritiuskirche am Main. Da diese durch Hochwasser und Überfälle gefährdet war, wurde 1463 die Nikolauskapelle auf dem Kirchhügel zur Pfarrkirche erhoben. 

Im Jahre 1497 erfolgte eine bauliche Erweiterung im gotischen Stil. Barocke Elemente kamen durch die große Renovierung von 1737/38 in die Kirche. Das Langhaus ist asymmetrisch, da bei den Erweiterung in den Jahren 1463/97 nur die rechte und hintere Mauer versetzt wurden. Der spätgotische Schnitzaltar ist das Kleinod der Nikolauskirche. Er ist eines der schönsten Zeugnisse fränkischer Spätgotik und wird der Schule von Tilman Riemenschneider zugerechnet. Der Mittelteil aus dem Jahre 1497 zeigt eine Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes. Die Kanzel ist älteren Datums, aber Schalldeckel und Figuren an der Brüstung sind von 1896. Diese Figuren stellen die vier Evangelisten mit ihren Symbolen dar: Matthäus mit dem Engel, Markus mit dem Löwen, Lukas mit dem Stier und Johannes mit dem Adler. Der Beichtstuhl im vorderen Bereich der rechten Mauer ist sicher eine Rarität in einer evangelischen Kirche. Aber immerhin gab es in Winterhausen noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Einzelbeichte. Der Beichtstuhl wurde 1731 vom Winterhäuser Bürger Martin Pfeiffer gestiftet. Die Ornamentbemalung aus dem Jahre 1961 zeigt Blumen der Winterhäuser Flur. (Quelle)

Friedhof Sommerhausen (Bayern)

Der Friedhof der Marktgemeinde Sommerhausen (Landkreis Würzburg) liegt außerhalb der Stadtmauer. Der älteste Teil entstand um das Jahr 1607. Eine Besonderheit bietet der Laubengang, eine hölzerne, halboffene Konstruktion mit Walmbedachung entlang der östlichen Friedhofsmauer, mit turmartigen Aufbau in der Mitte. Darunter befindet sich eine steinerne, reliefverzierte Freikanzel auf Pfeilern aus dem Jahr 1609. (Quelle) Die Fotos entstanden im Juli 2019 und wurden mit der Leica M 10 gemacht.


27. - 30. Juni 2019 Augsburg


Wegen eines Workshops sind meine Frau und ich am Donnerstag, den 27. Juni, nach Augsburg gefahren. Die Stadt hat uns auf Anhieb sehr gefallen. Bei unseren Streifzügen außerhalb der Workshopzeiten, habe ich einige Fotos in der Altstadt gemacht. Aufmerksamen Bobachtern wird auffallen, dass ich zurzeit sehr gerne Straßenlaternen fotografiere.


23. - 27. Juni Schelklingen


Schelklingen ist eine kleine Stadt in Baden-Württemberg, am Rande  der Schwäbischen Alb. Vor einem Fotoworkshop in Augsburg, wollten meine Frau und ich dort wandern und (ein wenig) fotografieren. Vom 23. bis zum 27. Juni 2019 haben wir in einem sehr modernen Hotel (einem ehemaligen Altenheim) gewohnt. Bei unserer Ankunft in Schelklingen bekamen wir zunächst einen Schreck: Man hatte den Eindruck, dass das Ortszentrum aus einer großen Fabrik bestand. Waren wir in einem Industriegebiet gelandet? Zum Glück war dieser erste Eindruck falsch. Trotz hochsommerlicher Temperaturen haben wir in der waldreichen Umgebung sehr schöne Wanderungen gemacht. 

Eigentlich ging es nicht ums Fotografieren, sondern um Entspannung beim Wandern. Trotzdem war die Fuji GFX 50 S mit dem Zoom 32-64 mm dabei und es sind die folgenden Fotos in Schelklingen und Umgebung entstanden.


10. Mai 2019 Hamburg



9. Mai 2019 U-Bahnhöfe in Hamburg


Am 6. Dezember 2018 wurde die (vorläufige) Endstation der U-Bahn Linie 4, der oberirdische Bahnhof "Elbbrücken" eröffnet. Fotografisch sind die Haltestellen Überseequartier, HafenUniversität und Elbbrücken besonders interessant. Die folgenden Fotos wurden mit der Leica M 10 und dem 2/50 mm Summicron gemacht.


8. Mai 2019 Pommes-Explosion in Hamburg


Als wir am Donnerstagabend einen ersten Rundgang durch Hamburg machten, landeten wir an den Landungsbrücken. Hier war der Rummel für das Hafenfest bereits aufgebaut. Im Abendlicht entstanden einige Fotos mit der Leica M 10 und dem 2/50 mm Summicron, die nur ahnen lassen, was am nächsten Tag dort los war. 

Auch die Traditionsschiffe lagen noch ruhig am Kai und warteten bei Sonnenuntergang auf die große Schiffsparade. 


6.-7. Mai 2019 Südbrookermerland (Ostfriesland)


Anfang Mai 2019 waren meine Frau und ich für zwei Tage in Badekaspel im Landkreis Aurich zu Fuß und mit der Kamera unterwegs. Die Fotos entstanden mit der Leica M 10, dem 2/50 mm Summicron, dem 2.4/35 mm Summarit und dem 4/135 mm Tele-Elmar. 

Forlitz-Blaukirchen ist ein Ortsteil der Gemeinde Südbrookmerland im Landkreis Aurich. Die Lutherische Kirche wurde 1848 als Ersatz für die baufälligen Kirchen in Wolda (das spätere Blaukirchen) und Forlitz gebaut. Die Fotos entstanden während eines Kurzurlaubs im Südbrookmerland im Mai 2019.

Ebenfalls zur Gemeinde Südbrookmerland gehört das Dorf Wiegboldsbur. Die Wibadi-Kirche wurde um 1250 auf einer Warf, einem künstlichen aufgeschütteten Hügel, auf 1,15 m tiefen Fundamenten erbaut. An gleicher Stelle hatte zuvor eine Holzkirche gestanden, die abgebrannt ist. 


8. April 2019 Krefelder Zoo


Beim Foto-Stammtisch am 7. März 2019 in Gelsenkirchen, berichtete Fotofreund Gustav Sommer von einem Workshop im Zoom Gelsenkirchen. Mir kam der Gedanke, dass ich auch wieder einmal in einem Zoo fotografieren könnte. Als Pensionär ohne zeitliche Verpflichtungen konnte ich das Vorhaben bereits am nächsten Tag umsetzen. Gemeinsam mit meiner Frau besuchte ich den Krefelder Zoo. Ziel war es, nicht die üblichen Tierfotos zu machen, sondern möglichst die "Persönlichkeit" der Tiere zu erfassen. Die Fotos sind nicht so "schön" wie das nebenstehende Porträt eines Erdmännchens. Aber sehen Sie selbst. 

Eingesetzt habe ich die Fuji GFX 50 S mit dem Fujinon 4/250 mm. Die Fotos wurden in Lightroom entwickelt und geringfügig bearbeitet und anschließend in Silver Efex Pro in schwarz-weiß umgewandelt. 


23. März 2019 Berlin


Im März 2019 haben wir drei Tage in Potsdam verbracht, weil wir uns die hervorragende Picasso-Ausstellung im Museum Barberini ansehen wollten. Am letzten Tag sind nach Berlin gefahren, um von dort mit dem Zug nach Duisburg zu fahren. Wir hatten 5 Stunden Zeit und haben diese genutzt, um entlang der Spree bei herrlichem Frühlingswetter einen Spaziergang zu machen. Mit dabei die Leica M 10 und als Objektiv das Summicron 2/50 mm. Die Ergebnisse des kleinen Projekts 5-10-50 = 5 (Stunden) - (Leica M) 10 - (Objektiv) 50 mm können Sie hier sehen:

< Figur auf der Moltkebrücke

Die Fotos entstanden bei einem Spaziergang entlang der Spree und wurden mit der Leica M 10 aufgenommen. Als Objektiv habe ich das Summicron 2/50 mm eingesetzt. Die Fotos wurden geringfügig in Lightroom bearbeitet und teilweise mit Silver Efex Pro in schwarzweiß umgewandelt. Als Filmemulation wurde der Agfa APX 100 gewählt.


22. März 2019 Potsdam, Glienicker Brücke



2. März 2019 Wollseifen (Eifel)


Das Karnevalswochenende 2019 haben wir in der Eifel verbracht, und zwar in Gemünd. Auf der Fahrt dorthin haben wir in der Nähe der ehemaligen "NS-Ordensburg" Vogelsang geparkt und sind von dort zum ehemaligen Dorf Wollseifen gewandert. Das ehemalige Bauerndorf ist heute ein verlassener Ort. Von den Gebäuden sind nur noch die Kirche und die ehemalige Schule erkennbar. Die 120 Familien haben ihre Heimat am 13. August 1946 nicht freiwillig verlassen. Sie mussten das Dorf auf Befehl der britischen Militärregierung räumen, weil das Gelände für einen großen Truppenübungsplatz genutzt werden sollte. Diese Nutzung endete im Jahr 2006. Übrig geblieben sind die Dorfkirche und die ehemalige Schule sowie die für die Training von Häuserkämpfen errichteten Gebäude.

 


10.-17. Februar Gengenbach (Schwarzwald)


Anfang Februar 2019 habe ich mit meiner Frau eine Woche in Gengenbach (Schwarzwald) Urlaub gemacht. In der Nacht und am frühen Morgen war es kalt, aber dann gab es frühlingshaftes Wetter. In dieser Region des Schwarzwalds war ich schon oft. Schon als Kind haben mein Bruder und ich mit den Eltern dort Urlaub gemacht. Später fuhr ich mit meiner Familie zur Erholung dorthin. In den vergangenen Jahren habe ich deshalb viele Fotos von Gengenbach und der Umgebung gemacht. Meist typische "Postkartenmotive".

Diesmal wollte ich es anders machen. Ich habe mich mit Texten von Albert Renger-Patzsch, dem Fotografen der "Neuen Sachlichkeit" befasst und folgende Anregungen erhalten:

"Man muss sehen können, das ist schon mehr als genug gesagt worden, aber nicht nur die großen fernen Dinge, sondern vor allem das, was vor Augen liegt, die 'Kleinigkeiten am Wege'. Und was gibt es nicht alles im Walde zu sehen. (...) Im Winter sind es die glitzernden Gebilde des Raureifs mit ihren wundervollen Kristallformen, die merkwürdigen Eisbildungen an Bächen und Wasserfällen - ja selbst an Tümpeln und Wegrändern -, die prächtige Bilder geben."

Albert Renger-Patzsch: Die Kleinigkeiten am Wege, aus: Die Freude am Gegenstand. Gesammelte Aufsätze zur Photographie, München 2010, S. 32.


"Eine der merkwürdigsten Bestrebungen der 'künstlerischen Landschaftsfotografie' ist die, den Betrachter über den wahren Charakter der Landschaft im Unklaren zu lassen, noch besser, zu täuschen. (...) Nicht Täuschung über den wahren Sachverhalt, sondern Aufzeigen des Wesentlichen sollte unser Grundsatz sei, ganz gleich, was wir fotografieren. Wer die Landschaft kennt, muß sie auch im Foto sofort erkennen, wer sie nicht kennt, muß einen richtigen Begriff davon bekommen. Meist ist das mit einem Foto nicht zu schaffen, aber mit einer kleinen Serie, wenn wir Augen haben."

Albert Renger-Patzsch: Vergewaltigung der Landschaft verboten, aus: Die Freude am Gegenstand. Gesammelte Aufsätze zur Photographie, München 2010, S. 129 f.


7. Februar 2019 Rheinufer bei Uerdingen


Als Pensionär hat man Zeit und Muße. Deshalb konnten meine Frau und ich an diesem Tag spontan zur Uerdinger Rheinbrücke fahren und (rechtsrheinisch) vom Ufer aus die Industrieanlagen fotografieren. Auf den Fotos sind die Kirchen St. Dionysius in Duisburg-Mündelheim, St. Matthias in Hohenbudberg und St. Peter in Krefeld-Uerdingen zu sehen. Besonders möchte ich auf das Foto des ehemaligen Casinos der Bayer AG in Uerdingen-Hohenbudberg hinweisen, das unter Denkmalschutz gestellt wurde. Der Eigentümer möchte das Gebäude dagegen möglichst bald abreißen. 

Zu Krefeld-Uerdingen habe ich eine besondere Beziehung, weil ich dort geboren bin und meine Lehre als Drogist bei der Foto-Drogerie Wolfgang Wagener (Duisburger Straße / Ecke Kastanienstraße) dort absolviert habe. 

Die Fotos wurden vom rechtsrheinischen Ufer in Höhe von Duisburg-Huckingen aufgenommen. An der Leica M 10 hatte ich hauptsächlich das Makro-Elmar-M 4/90 und das (ältere) Tele-Elmar 4/135 eingesetzt. Die meisten Fotos habe ich mit Silver-Efex Pro 2 in schwarz-weiß umgewandelt.


20. Januar 2019 Duisburg


Leica M 10 mit Makro-Elmarit-R 2.8/60 mm
Leica M 10 mit Makro-Elmarit-R 2.8/60 mm

An diesem sonnigen und kalten Wintertag sind meine Frau und ich am Rheinufer spaziert. Der Weg führte uns linksrheinisch zwischen zwei Brücken: Der Eisenbahnbrücke Hochfeld-Rheinhausen und der "Brücke der Solidarität", welche die Innenstadt mit dem Stadtteil Rheinhausen verbindet. Von den Rheinwiesen hat man einen guten Blick auf Hochfeld und das dortige Werk von Arcelor Mittal, in dem bis 2013 Draht produziert wurde. Die dortigen Hallen sollen abgerissen werden und durch hochwertige Wohnbebauung mit Rheinblick ersetzt werden. 

Für Technikinteressierte: Die Fotos wurden mit der Leica M 10 mit dem elektronischen Sucher Visoflex 020 und einem adaptierten Leica Elmarit-R 4.5/75-200 mm gemacht.


15. - 17. Januar Berlin


Vom 15. bis zum 17. Januar 2019 waren meine Frau und ich in Berlin, weil wir uns einige Fotoausstellungen ansehen wollten. Die Reise war ein Erlebnis. Im "Haus am Kleistpark" haben wir die Ausstellung "Die zweite Heimat" von Peter Bialobrzeski, die wir schon im vergangenen Jahr in Hamburg gesehen hatten. Im gleichen Haus stellte Ruth Stoltenberg ihre eindrucksvollen Fotos vom Stasi-Gefängnis in Berlin Hohenschönhausen aus. Sehr interessant war auch die Ausstellung "Umbrüche 1980 - 1995" mit Reportagefotos von Ann-Christine Jansson in der Fotogalerie Friedrichshain. Am letzten Tag unseres Berlinbesuchs haben wir uns Fotos der Fotografin Maria Austria angeschaut, die in der Galerie "Das verborgene Museum" in Berlin- Charlottenburg präsentiert wurden. 

Fotografieren wollte ich in Berlin eigentlich nicht. Ich hatte mir aber eine kleine Kompaktkamera (Panasonic DMC-LX 5) in die Manteltasche gesteckt und auf den Wegen zu den Ausstellungen oder zurück zum Hotel einige Fotos für das Fototagebuch gemacht.

Friedhof Grunewald (Berlin)

Bei unserem Berlinaufenthalt im Januar 2019 haben wir im Hotel Kronprinz gewohnt. Ein Freund machte uns darauf aufmerksam, dass in unmittelbarer Nähe ein schöner Friedhof ist (Dank an Klaus Peter).  Er wurde 1991/92 für die Berliner Villenkolonie Grunewald angelegt (Wikipedia). 

Friedhof der Sophiengemeinde (Berlin )

Im Januar 2019 waren meine Frau und ich drei Tage in Berlin, um uns dort einige Fotoausstellungen anzusehen. Mit der S-Bahn fuhren wir zum Bahnhof Bernauer Straße. An der dortigen Gedenkstätte Berliner Mauer bemerkten wir zufällig den Eingang zum Friedhof der Sophiengemeinde. Weil dort bedeutende Musiker bestattet sind, wird er auch Berliner Musikerfriedhof genannt. Weil wir zwar wegen der Fotografie, nicht aber zum Fotografieren in Berlin waren, hatte ich nur eine kleine Kompaktkamera (Panasonic LX 5) dabei, mit der ich die folgenden Fotos gemacht habe.


2. Januar Eifel


Bei trockenem und teilweisen sonnigem Wetter haben wir uns zu einer Wanderung nach Abenden aufgemacht. Diesmal hatte ich zwei Kameras umgehängt: Die Fuji GFX 50 S mit 4/120 mm und die Leica M 10 mit 2.8/28 mm. Die Fotos aus der Fuji sind unbearbeitete JEPEG Dateien, die aus der Leica wurden in Darktable in schwarzweiß umgewandelt und geringfügig bearbeitet.


1. Januar Eifel


Es gibt bestimmt nur wenige Menschen auf diesem Planeten, die Vergnügen empfinden, wenn sie bei diesigem Wetter und Regen durch die Eifel laufen und fotografieren. Ich muss gestehen, dass ich so einer bin. Die Fotos entstanden bei einem ausgedehnten Spaziergang in der Umgebung von Berg/Nideggen. Kamera (Fuji GFX 50 S mit 4/32-64) und Fotograf wurden dabei ziemlich nass. Meine Frau hat gute Mine zum "bösen" Spiel gemacht.

Die Fotos in der Galerie sind JEPEG Dateien, die ich neben den RAW-Dateien auf der zweiten SC-Karte der Kamera gespeichert habe. Als Filmsimulation wurde der legendäre Arcos schwarz-weiß Film von Fuji mit Gelbfilter gewählt. Die Kamera hat den Regen problemlos verkraftet. Ein Objektivwechsel war unter diesen Umständen nicht möglich, was den Wunsch nach einem zweiten Gehäuse geweckt hat. ;-)