Hier geht nicht um das technische Equipment meiner Fotografie, denn ich habe inzwischen begriffen, dass eine teure Fototechnik nicht zwangsläufig zu guten Fotos führt. Statt über meine Kameras und Objektive zu referieren, werde ich mich auf die Bildgestaltung konzentrieren.

Wie macht man gute Fotos?

Andreas Feininger, der als Autodidakt ein erfolgreicher Fotograf wurde und auch ein guter Lehrmeister für (Amateur-) Fotografen ist, hat in seinem Lehrbuch "Das Buch der Fotografie" (1960, S. 329) drei Regeln für ein gutes Foto aufgestellt:


"Erste Vorbedingung für ein gutes Foto ist, es muss Sinn haben. Es muss das logische Endergebnis [1] eines Interesses an einem besonderen Gegenstand sein, [2] eines persönliches Gefühls oder einer persönlichen Meinung und [3] eines ernsthaften Wunsches, das in fotografischer Form zu projizieren. Damit verbunden sein muss die Fähigkeit zur Ausführung und eine einfallsreiche Bildauffassung, die das Interesse des Betrachters zu fesseln vermag."