Diese Homepage habe ich im November 2016 neu gestaltet. Anfang 2018 habe ich die Website noch einmal verändert. Bei dem Versuch, die gezeigten Fotos auf einzelne Rubriken zu verteilen, kam ich auf die Idee einer Gliederung in Orte - Zeiten - Menschen.  Seit dem 1. Januar 2019 bin ich Pensionär und hoffe, dass ich mehr Zeit für mein Hobby habe. Vor allem das Fototagebuch soll in Zukunft aktueller sein. Mein Leitspruch  für 2019 ist ein Satz des amerikanischen Fotografen Joel Meyerowitz:


"Wenn ich die Kamera in meiner Hand halte, denke ich oft, dass sie wie eine Wünschelrute ist. Sie führt mich. Wenn ich sie bei mir habe, ist sie für mich wie eine Lizenz zum Sehen."


Von meinem Sohn Stefan kam die Anregung, auf der Startseite einen Überblick über die zuletzt erstellten Galerien zu geben. Den Vorschlag habe ich aufgegriffen und so sehen Sie also auf der Startseite die Rubrik "Aktuell". Viel Vergnügen beim Betrachten wünscht

Reinhard Mokros 


Aktuell


30 Jahre nach dem Fall der Mauer

Am 9. November 1989 wurde die Mauer, die West-Berlin von Ost-Berlin, der Hauptstadt der DDR trennte. Viele Fotografen habe die Grenze zwischen beiden deutschen Staaten dokumentiert. Heute, dreißig Jahre danach, erinnere ich mich kaum an die Ereignisse. Die ersten Fotos in der ehemaligen DDR habe ich 10 Jahre nach dem Mauerfall gemacht. Bewegt man sich als Fotograf abseits der Touristenströme, kann man noch heute Spuren der damaligen Zeit entdecken. In kleine Städten und in Dörfern sieht man leerstehende Gebäude, die vom ehemaligen Glanz zeugen. In auffallendem Kontrast dazu stehen die neu asphaltierten Straßen und die westliche "Stadtmöbilierung". Der 30. Jahrestag des Mauerfalls ist für mich der Anlass, solche Fotos zu zeigen.

Sakrales

In den letzten Monaten habe ich bei unseren Reisen Dorfkirchen und Stadtkirchen fotografiert. Ei besonderes Highlight war die Dreifaltigkeitskirche in Hamburg-Hamm. Diese war am Tag des Denkmals geöffnet, so dass ich auch Innenaufnahmen machen konnte. Sehr interessant war die Führung durch das ehemalige Zisterzienserkloster in Blankenburg (Harz), wo ich im Anschluss noch fotografiert habe. Bei den Friedhöfen hat mich besonders der in Sommerhausen (Landkreis Würzburg) beeindruckt, dessen ältester Teil aus dem frühen 17. Jahrhundert stammt.

Kein Anschluss mehr unter dieser Nummer

Am 29. September 2019 haben wir an einer sehr interessanten Führung durch die Dokumentationsstätte ehemaliger Ausweichsitz der Landesregierung NRW in Urft (Eifel) teilgenommen. Anschließend bestand die Möglichkeit, in allen Räumen zu fotografieren. Ich habe die Leica M 10 mit Elmar 3.8/24 mm und die Leica Monochrom mit Summarit 2.4/35 mm eingesetzt.

Der Ausweichsitz wurde Anfang der 1960er für den Fall eines Angriffs auf die Westdeutschland mit atomaren Waffen gebaut. In einem atomsicheren Bunker sollten 200 Beamte (nur Männer) der Landesministerien Evakuierungsmaßnahmen für die Bevölkerung planen und die Sicherheit und Ordnung im Land NRW so gut es ging aufrechterhalten.  Der Bunker war so ausgestattet, dass sie 30 Tage lang ohne Versorgung von außen dort leben und arbeiten konnten. Bis Anfang der 1990er Jahre wurden im Ausweichsitz unter strengster Geheimhaltung Übungen abgehalten. Heute gehört der Bunker - der in einem hervorragend gepflegten Zustand ist - der Familie Röhling. Die Fotos finden Sie in der Rubrik "Besondere Orte".

... und der Zukunft zugewandt

Im September 2019 wurde in Berlin das "Futurium" eröffnet. In dem imposanten Gebäude am Alexanderufer, in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs, dreht sich alles um die Frage: Wie wollen wir leben? In der Ausstellung gibt es viel zu entdecken, aber ich habe mich beim Besuch ganz auf die Architektur des Gebäudes konzentriert. Beeindruckend war besonders der "Skywalk" auf dem Dach des Gebäudes. Es ist ein "besonderer Ort", deshalb zeige ich die Fotos in dieser Rubrik.

Mit Volldampf von Blankenburg nach Rübeland

Der Harz ist ein Paradies für Eisenbahnfreunde, weil es hier viele (Schmalspur-) Bahnen gibt, bei denen noch Dampfloks im Einsatz sind. Wir hatten am 10. August 2019 die Gelegenheit mit der "Rübelandbahn" von Blankenburg nach Rübeland zu fahren. Die Fotos von dieser Kurzreise sind im Fototagebuch gespeichert.

Kloster Michaelstein (Blankenburg)

Während unsrer Fotoreise in den Harz im August 2019 haben wir das Kloster Michaelstein in Blankenburg besucht und an einer sehr interessanten Führung teilgenommen. Im ehemaligen Zisterzienserkloster ist heute die Musik-Akademie Sachsen-Anhalt untergebracht. Im Kloster gibt ein beeindruckendes Museum für Musikinstrumente. Beeindruckend ist der gut erhaltene Kreuzgang. Davon habe ich Fotos gemacht, die Sie hier sehen können. 

Nomen est omen: Sommerhausen

Am 11. Juli 2019 fuhren wir nach Wetzlar, um uns im Leitz-Park die Ausstellung "Dr. Paul Wolff & Tritschler. Licht und Schatten – Fotografien 1920 bis 1950" anzusehen. Übernachtet haben wir im hervorragenden Ernst-Leitz Hotel. Am nächsten Tag ging es weiter nach Würzburg. Wir wollten uns in die Stadt ansehen. Als Hotel haben wir uns den Kirschberghof in Sommerhausen ausgesucht. Dort gefiel es uns dann so gut, dass wir auf weitere Exkursionen nach Würzburg verzichtet haben. Auch in Sommerhausen habe ich mit der Leica Monochrom fotografiert. Die Fotos wirken leicht nostalgisch. Vielleicht liegt es an dem Objektiv, einem Leitz Summitar 1.5/50 mm aus den 1950er Jahren. Sehen Sie selbst.

Licht im Lighthouse Augsburg

Vom 28. bis zum 30. Juni 2019 haben meine Frau und ich den Workshop "Die Kunst der Schwarzweiß- Fotografie" in der Fotoschule Lighthouse in Augsburg besucht. Wir sind schon am 27. Juni angereist und weil der Kurs am Freitag erst um 18.00 Uhr begonnen hat, konnten wir uns in Ruhe die schöne Stadt Augsburg ansehen. Selbstverständlich war die "Leica" mit dabei. Es war sehr sonnig und so gab es viel Licht und Schatten. Ideal für die Leica Monochrom. Einige Impressionen sehen Sie hier.